Gastropoda

Schnecken

ACHTUNG! An alle in der Forschung arbeitende Malakologen!

Ich besitze noch reichlich Unterlagen und Sammlungsmaterial aus dem Partula-Zuchtprogramm!
Wer daran Interesse oder dementsprechende Kontakte hat, der möge sich bitte bei mir melden! Ich würde gern das gesamte Material für eigene Arbeiten zur Verfügung stellen!



Viele Jahre habe ich Schnecken gezüchtet und habe auch heute noch eine besondere Freude an ihnen, wo auch immer sie mir begegnen. Leider liegen meine wirklich aktiven "Schneckologen-Zeiten" länger zurück, d.h., ich habe fast ausschließlich Dia-Positive und keine digitalen Bilder parat. Aber, ich empfehle sich einmal die Zeit zu nehmen und sich diese Genossen eingehender zu betrachten!
Eines meiner "Schlüsselerlebnisse" bestand z.B. darin, einmal für eine geschlagene Stunde völlig gebannt ein juveniles Paar des Gemeinen Ackerschnegels (Deroceras reticulatum) beim Vorspiel und der Paarung beobachtet zu haben – und das alles in einer Petrischale! Skuril?! Keineswegs! Sondern höchst interessant!
Gerade das Studium der nun einmal sprichwörtlich langsamen und so völlig anders gearteten Schnecken, kann dem Betrachter die Augen öffnen und ihm klar machen, daß das eigentliche Leben herzlich wenig mit unserer hektischen Zivilisation zu tun hat.

Achatina (Archachatina) marginata, subadult    © Falk 1998
            Achatina (Archachatina) marginata   Jungtier!!!   © Falk 1998
              wer es nicht mehr weiß, 5 DM hatten 29mm Durchmesser

juv. Cepaea nemoralis, 5mm diameter   © Falk 2003
Cepaea nemoralis, Hain-Schnirkelschnecke; juv., 5mm Durchmesser

Helix pomatia   © Falk 2009
Helix pomatia, Weinbergschnecke; ad., Periostracum Nähe Apex in gutem Zustand → rel. junges Tier (~ 4-5a)
Liebespfeil von Helix pomatia   © Falk 2011
Liebespfeil von Helix pomatia, Weinbergschnecke; Pfeil wurde abgeschossen, ist aber vollständig erhalten.
Der Liebespfeil besteht aus Calcit und weist einen vierschneidigen Querschnitt auf.   {6} [stacked Microphoto]
  Photo 2   Photo 3


Bei Weinbergschnecken sind einzelne Individuen schon bis zu 30 Jahre alt geworden. Aber nicht immer darf man auf solch ein hohe Lebenserwartung hoffen. Durch ihre Größe und Gewicht sind sie anfällig für Gehäusedefekte, die sie sich bei Stürzen zuziehen können. Davon abgesehen kann natürlich auch Mensch oder Tier auf sie treten und die Gehäuse beschädigen. Ist nur die Mündung betroffen, so ist das nicht unbedingt tragisch, denn die das Schalenmaterial abscheidende Zone des Mantelrandes kann hier problemlos von vorne anfangen und den Defekt ausbessern. Weitaus problematischer sind höher hinauf im Gewinde liegende Defekte. Aber auch solche Verletzungen müssen nicht hoffnungslos sein, wie die folgenden Beispiele eindrucksvoll belegen:

Helix pomatia   © Falk 2011
Helix pomatia, Weinbergschnecke; mit erfolgreich repariertem Gehäusedefekt im vorderen und mittleren Bereich des Gewindes; der Defekt war aber offensichtlich so groß, daß keine normale Schale mehr gebildet werden konnte   {6}
    Rot-Cyan-Anaglyph
Helix pomatia   © Falk 2011
Helix pomatia, Weinbergschnecke; reparierter Gehäusedefekt noch weiter hinten im Gewinde; der Verschluß eines solchen Defekts ist sicherlich nur selten erfolgreich
  {5} [70mm Macro, F8, 1/160s]


Succinea putris   © Falk 2011
Schlüpflinge von Succinea putris, Bernsteinschnecke; die Tierchen haben eine Länge von etwa 1.7mm!
  {6} [Microphoto]   Photo 2
Succinea putris   © Falk 2011
Succinea putris, Bernsteinschnecken;
  {6} [210mm, F6.3, 1/200s]



Seitenanfang

Galerien Liste

Home