Fährten, Trittsiegel und Spuren von Tieren aller Art finden sich bei genauerem Hinsehen nahezu überall. Oft sind diese Hinterlassenschaften auch der einzige Hinweis auf das Vorkommen einer Art, die man auf grund von versteckter Lebensweise, geringer Körpergröße oder anderweitig kaum zu Gesicht bekommt. Es sind aber nicht nur die Gliedmaßen der Tiere die Spuren hinterlassen, denn auch die unterschiedlichsten Bauten, Fraß- und Ruhespuren gehören mit zur Ichnofauna.
Manche Spuren sind auch völlig anorganischen Ursprungs und es gilt sie richtig zu interpretieren. Ichnospezies ganz allgemein sind ein spannendes Feld und weiß man es zu deuten, so kann man manch interessante Geschichten erzählen, auch Stunden, Tage, ja selbst noch Jahrtausende nachdem ein Ereignis stattgefunden hat.
Lupe: um sich z.B. die Nahrungsreste in einem Gewölle (Speiballen) anzuschauen
Fernglas: ein modernes Glas mit geringer Naheinstellgrenze erspart oft das Bücken
Skizzenbuch, Bleistift: eignet sich auch zum Durchreiben von Fraßspuren (z.B. Buchdrucker)
Knetmasse, Gips: lassen uns aus Abdrücken das Positiv wieder hervorholen
Kamera: besondere Bedeutung kommt der Stereophotographie zu, da sie ein Relief wiedergeben kann;
ich werde viele Anaglyphen zeigen, also die Rot-Cyan-Brille
bereit halten