Arachnida
Ich habs eigentlich nicht so mit Spinnen. Eine fossile Klasse der Cheliceraten war mir allerdings einmal ganz besonders wichtig – aber das ist eine andere Geschichte! Unter den lebenden Vertretern des Stamms hege ich besondere Sympathien für die Pseudoscorpionidae, denen eine separate Seite gewidmet ist, an der ich gerade eine wenig arbeite ...
Hier also, trotz allem, ein paar fette Spinnen:

Araneus diadematus, Gemeine Kreuzspinne (f), helle Farbvariante

Nuctenea umbratica, Schattenkreuzspinne (f)

Argiope bruennichi, Wespenspinne (f)

Argiope bruennichi, Wespenspinne (f) beim Verzehr einer Raupe des Tagpfauenauges

Auf gefallenem Eichenlaub wirft diese kleine Wolfsspinne (Pardosa sp.) einen gewaltigen Schatten. Da sieht man einmal, wie tief die Sonne hier bei mir schon Ende November um die Mittagszeit steht. [300mm, Nah+1, F8, 1/100s]

Die Raubspinne Pisaura mirabilis gibt der ganzen Familie der Raub- und Jagdspinnen (Pisauridae) ihren Namen. Jetzt, Ende Oktober, finde ich sie in großer Zahl auf den Blättern von Brennesseln o.ä., an den sonnenzugewandten Seiten von Hecken und Gebüsch. Je nach Temperatur sieht man sie dabei häufig mit komplett angezogenen Beinen ("Embryo-Haltung") die letzten warmen Sonnenstrahlen einfangen. Das Frontphoto zeigt die drei Augenreihen mit den relativ gleichgroßen Einzellinsen in ihrer charakteristischen Anordnung. Die hinterste Reihe ist dabei ± seitwärts gerichtet, am Rand des Augenhügels zu erahnen. Das eingeklinkte Photo gibt die Gestalt der etwa 12mm KL messenden Spinne wieder.
{10} [70mm, F6.3, 1/250s (600mm, F5.6., 1/640s)]
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