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Von den 1940er bis in die 1960er Jahren waren aus Halbteilen verschweißte und/oder hartgelötete Dreischneider beliebt und zahlreich. Gewiß auch ein Grund dafür waren die geringen Kosten dieser Konstruktionen. Jeder kennt die landläufigen Beispiele wie M-A3, die formenreichen Hill's Hornet oder die Hi-Preciscion Broadheads. Auch die ersten Bod-Kin Modelle gehören hierher, wenn sie auch bald (1947) umkonstruiert wurden und von da ab einen wesentlichen Vorteil zu den vorangenannten Typen aufwiesen: Die Schärfe wurde jetzt nur noch von einer Lage Stahlblech gebildet. Das alte Problem, daß Hartlot oder gar nur ein Spalt der punktverschweißten Teile am Broadhead die eigentliche Schärfe bildet war damit beseitigt. Mit dem Aufkommen von modernen Klebstoffen ("Atom-Klebern") gingen ein paar experimentierfreudige Herrschaften dazu über etwa den alten M-A3-S eine Aufwertung mittels angeklebter Rasierklingen zu verschaffen (s.unt.), ja sie sogar in dieser Form zu verkaufen. Man umging das umständliche aber nötige einseitige Schärfen der Klinge unter gleichzeitiger Vergrößerung des effektiven Schnittdurchmessers. Die Bilder zeigen ein solches Exemplar von Paul Jolan aus dem Jahre 1975. Es ist ein "Zonker 3" [#1392.900], 2 slot razor blds, 9/32" 1.60" ferr., altered M-A3-S [#0817]
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Hier wurden Karbonstahl-Cutter-Klingen an das Hinterende eines M-A3-L (#0819) gelötet. Es ergibt sich ein mächtiger Schnittdurchmesser von 1.73" und eine Klingengeometrie die kompletter Penetration entgegenwirkt, so wie man es bei der Jagd auf Flugwild wünscht. Der Prototyp wurde noch mit Silber-Hartlot hergestellt. Die hohen Löttemperaturen haben jedoch die Härte des Stahls zu weit herabgesetzt und so wurde in der Produktion auf ein Weichlot-Verfahren umgestellt. Das erste Bild zeigt unlackierte MA-Barker im Vergleich mit Bear Razorhead (1956). Im zweiten Bild ist zum Vergleich ein Hawkey "Bucher" Small Game Head (1959) abgebildet, mit dem der MA-Barker entscheidende Aspekte der Klingengeometrie teilt. Die letzte Aufnahme zeigt das fertig lackierte Endprodukt: no ABCC#, slpd shldr, left wing, 160gr., tan color.
![]() Derivatio nominis: Kate "Ma" Barker (* Oct. 8, 1873 † Jan. 16, 1935).
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-Fotos finden sich hier.
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Jedem Pfeifenraucher ist bekannt, daß seine guten Stücke alle paar Jahre eine derart dicke Kohleschicht aufbauen, daß das abermalige Stopfen kaum noch möglich ist. Um sie wieder gängig zu machen bedarf es eines Pfeifenkopf-Räumers mit dem die Kohleschicht vorsichtig herausgeschabt werden kann. Zu diesem Zweck benutze ich selbst einen in Form geschliffenen M-A3-L Broadhead, der mittels Gewindeeinsatz auf einen Griff geschraubt werden kann. Das funktioniert wunderbar und kostet so gut wie nichts. Wer wie ich seine Pfeifen z.T. weit über 20 Jahre in täglichem Gebrauch hat, der legt auch keinen Wert mehr auf absolute Perfektion und Unversehrtheit des Pfeifenkopfes. Da macht es wenig, wenn das Ergebnis nicht zu 100% an das eines "echten" Räumers heranreicht.
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